Industrial Design an der HTW Berlin studieren


Hochleistungsprodukte für Hochleistungsgesellschaften

Von der Shampooflasche und dem Sportschuh bis hin zur Inneneinrichtung von Bussen oder Apps fürs Handy — die Arbeit von Industriedesignern bestimmt unsere Alltagswelt. In dem interdisziplinär ausgerichteten Studiengang Industrial Design an der HTW Berlin lernen die Studierenden deshalb genau das, wofür sie im späteren Berufsleben gebraucht werden: Komplexe Designaufgaben lösen. Dazu vertiefen sie ihr Wissen nach einem Basisstudium sofort in Projektarbeiten und kooperieren mit Studierenden fremder Fächer, beispielsweise Maschinenbau. Schließlich ist ihre Aufgabe, gestalterische Prozesse und technische Anforderungen optimal zu verbinden — und darauf bereitet sie ihr Studium praxisnah vor.


Design als Erfolgsfaktor

Design ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor: Es nimmt Nutzer und Märkte in den Blick und ist dadurch ein idealer Impulsgeber für Innovationen. Ob ein Produkt leicht zu bedienen und intuitiv zu verstehen ist, ob es das Gefühl einer Verbundenheit mit Regionen und Kulturen hervorruft, ob es mit Werten wie Nachhaltigkeit und generationsübergreifender Akzeptanz verbunden wird - dazu trägt Design maßgeblich bei. Design macht das Leben nicht nur schöner, sondern auch einfacher: Es kann in vielen alltäglichen Bereichen unsere Lebensqualität erhöhen. In einer schnell voranschreitenden Gesellschaft, die ständig neue Gesellschaftsformen und neue Bedürfnisse hervorbringt, wird Design immer wichtiger, denn es muss auf die sich ändernden Wünsche und Vorstellungen reagieren und kann diese selbst maßgeblich mitprägen.


Was Design kann

Design kann Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und helfen, in einer zunehmend technisierten Welt Schranken und Ängste zu überwinden, die Menschen aus alltäglichen Prozessen auszuschließen drohen. Denn durchdachtes Design hilft beispielsweise dabei, Interesse und Akzeptanz gegenüber neuen Technologien und Anwendungen zu entwickeln. Oder es berücksichtigt gezielt die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen. Dieser Aspekt spielt im Studium an der HTW Berlin eine große Rolle: Unter dem Oberbegriff "Universal Design Thinking" geht es darum, soziale und gesellschaftliche Entwicklungen, wie beispielsweise das zunehmende Älterwerden unserer Gesellschaft, in den Designprozess miteinzubeziehen und Gestaltungsformen zu finden, die möglichst viele Nutzer einschließen.


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